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Welten verbinden.
Möglichkeiten schaffen.

Ich bin Dr. Sohrab Noorsalehi Garakani. Meine Neugier hat mich von der Wissenschaft über Bildung und Unternehmertum zur Arbeit mit Menschen und ihrer Entwicklung geführt.

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Verwitterter Stein vor einem sanft beleuchteten Horizont.

Der rote Faden in meiner Arbeit.

Neugier zieht sich durch mein Leben: in der Wissenschaft, beim Entwickeln und Bauen und beim Versuch, Menschen zu verstehen. Mir liegt viel daran, welche Möglichkeiten jungen Menschen offenstehen und was sie brauchen, um ihre Fähigkeiten einzubringen.

Meine Arbeit in der Bildung und mit Organisationen gehört zusammen. Ich unterstütze junge Menschen dabei, herauszufinden, wer sie sind, was ihnen wichtig ist und wie sie sich einbringen möchten. Mit Führungskräften und Teams schaffe ich Bedingungen, unter denen Neugier, Kreativität und Eigeninitiative wachsen können, auch angesichts von Verantwortung und den Anforderungen des Arbeitsalltags.

Ich möchte jungen Menschen helfen, ihren Weg zu finden, und verändern, was sie dort erwartet. Dafür baue ich Brücken zwischen Bildung und Arbeitswelt, damit sie ihre Zukunft gestalten, zur Gesellschaft beitragen und ein Leben führen können, das ihnen etwas bedeutet. Dieser Anspruch prägt meine Arbeit mit Führung, Organisationsentwicklung und KI.

Als aktiver Basketballspieler und als Basketballtrainer habe ich erlebt, wie eng individuelle und gemeinsame Leistung zusammenhängen. Was Einzelne einbringen, verändert die Möglichkeiten eines Teams. Ein Team kann Menschen in ihrer Entwicklung und Leistung fördern oder ausbremsen. Dieser Zusammenhang prägt bis heute meine Arbeit mit Menschen und Organisationen.

Während meiner Promotion in den Geowissenschaften und als Leiter eines Hochschullabors konnte ich in einem weitgehend selbstorganisierten Umfeld meiner Neugier folgen, Ideen entwickeln und Verantwortung übernehmen. Ich habe neue Methoden, Werkzeuge und Produkte selbst entwickelt, sowohl physisch als auch digital. Dabei wurde mir auch klar, wie viel es mir bedeutet, andere beim Lernen zu unterstützen.

Meine wissenschaftliche Ausbildung prägt bis heute, wie ich arbeite. Ich schaue genau hin, unterscheide Beobachtungen von Erklärungen und frage, was mein bisheriges Verständnis infrage stellen könnte. In Coaching und Organisationsentwicklung gehören das Erleben der Menschen, ihre Beziehungen und die Systeme um sie herum dazu. In der Innovationsarbeit auch das Bauen und Testen. Über diese Felder hinweg kehrt dieselbe Bewegung wieder: erkennen, verstehen, verändern und aus dem lernen, was geschieht.

Teach First Deutschland brachte diese Interessen durch Unterricht und Führungskräfteentwicklung zusammen. Adaptive Leadership gab mir eine Sprache für Erfahrungen, die ich als Trainer, Laborleiter und Hochschuldozent bereits gemacht hatte. Ich lernte, Führung von formaler und informeller Autorität zu unterscheiden und als etwas zu verstehen, das wir durch unser Handeln ausüben. Daraus entstand eine Frage, die mich bis heute beschäftigt: Wie können mehr Menschen Führung übernehmen, unabhängig von ihrer Position?

Meine Arbeit mit Innovation, Teamentwicklung und Selbstorganisation führt mich immer wieder zu diesem Zusammenhang: Menschen in ihren Fähigkeiten stärken und Bedingungen schaffen, unter denen sie diese nutzen können.

In einem Geothermieunternehmen habe ich als Teil eines dreiköpfigen Geschäftsführungsteams Verantwortung übernommen. Meine Aufgabe verband technische Bewertung, Organisationsentwicklung und Strategie. Meine Partnerin und ich führen außerdem unser eigenes Unternehmen und bauen 2Morrow Lab auf, ein junges Vorhaben an der Schnittstelle von KI, Bildung und gesellschaftlicher Wirkung.

Ich mag schwierige Fragen, unerwartete Verbindungen und Dinge, die tatsächlich funktionieren. Ebenso wichtig sind mir die Momente, in denen Menschen sich sicher genug fühlen, offen zu sprechen, etwas zu überdenken oder einen neuen Weg auszuprobieren.

Ich bringe Energie und gedankliche Intensität mit und stelle Annahmen und Gewohntes infrage. Du kannst aufmerksames Zuhören, direkte Fragen und ehrlichen Widerspruch erwarten. Auch mein eigenes Denken stelle ich auf den Prüfstand. Dabei ist mir wichtig, ein Tempo zu finden, das zu den Menschen und zur Aufgabe passt, und Raum zum Nachdenken, Widersprechen und für den eigenen Weg zu lassen.

Wie ich eine Situation untersuche.

Wir beginnen mit einem gemeinsamen Blick auf deine Situation. In einem Coaching kann das ein konkretes Erlebnis sein. Bei der Arbeit mit einer Organisation können Interviews, Beobachtungen und Informationen aus dem Betrieb dazugehören. Wir entwickeln genug Verständnis, um zu handeln, und lernen aus dem, was sich verändert.

Wissenschaftlich fragen

Als Wissenschaftler habe ich gelernt, Beobachtungen von Deutungen zu unterscheiden, Annahmen offenzulegen, andere Erklärungen zu erwägen und Ideen an Belegen zu prüfen. So gehe ich auch an Gespräche, Prototypen und praktische Versuche heran. Dabei frage ich, was wir daraus ableiten können und was offenbleibt.

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Adaptive Leadership

Mit Adaptive Leadership unterscheide ich technische Probleme, die sich mit vorhandenem Fachwissen lösen lassen, von adaptiven Herausforderungen. Oft treten beide gemeinsam auf. Wir fragen, was Menschen lernen müssen, welche Überzeugungen und Selbstbilder sie hinterfragen und welche Prioritäten, Gewohnheiten oder Beziehungen sie verändern müssen. Dazu gehört auch, was sie dabei verlieren könnten. So klären wir, wo wir ansetzen. Eine technische Lösung kann die adaptive Arbeit unberührt lassen oder erschweren.

Integrale Perspektiven

Mit den vier Quadranten der integralen Theorie frage ich, was wir vielleicht übersehen. Ich betrachte die inneren und äußeren Dimensionen von Einzelnen und Gruppen: Überzeugungen, Gefühle und Absichten; beobachtbares Handeln; gemeinsame Kultur und geteilte Vorstellungen; sowie Strukturen, Prozesse und Technologie.

Entwicklung im Erwachsenenalter

Robert Kegans Arbeit hilft mir zu untersuchen, wie wir unsere Erfahrungen deuten. Wir können lernen, Annahmen zu erkennen und zu hinterfragen, die wir sonst für selbstverständlich halten. Um anders zu handeln, brauchen wir auch Übung, Unterstützung und Erfahrung. Ich nutze diese Perspektive für Fragen nach Mustern und Annahmen; Menschen ordne ich damit nicht in Entwicklungsstufen ein.

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Gestalten und erproben

Design Thinking lenkt den Blick auf menschliche Bedürfnisse, unterschiedliche Perspektiven, Ideen und Prototypen. Lean Startup bietet mit Build–Measure–Learn Wege, Annahmen über Kundennutzen und ein tragfähiges Geschäft zu prüfen. Life Design überträgt eine erkundende Haltung auf Lebens- und Berufsfragen: reflektieren, Möglichkeiten entwerfen, Gespräche führen und Erfahrungen sammeln, bevor größere Entscheidungen fallen. Diese Ansätze prägen meine Innovationsarbeit und die Arbeit mit 2Morrow Lab.

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Entscheidungen und Rückkopplung

Boyds OODA-Schleife, Observe–Orient–Decide–Act, verbindet Beobachtung, Einordnung, Entscheidung und Handeln. Auch sie prägt meine Arbeitsweise. Die Ansätze haben unterschiedliche Ursprünge. Ich greife je nach Situation auf sie zurück.

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Selbstorganisation

Ich bringe Erfahrung mit Selbstorganisation mit, unter anderem aus Holacracy, Soziokratie und Ansätzen lebendiger Organisationen. Wir erkunden, wie Verantwortung verteilt, Entscheidungen geklärt und Menschen darin unterstützt werden können, Verantwortung zu übernehmen. Das kann bedeuten, eine Hierarchie anzupassen, Selbststeuerung zu entwickeln oder beides sinnvoll zu verbinden.

Diese Perspektiven helfen mir, Fragen zu öffnen und mein Verständnis an Erfahrungen, Beobachtungen und anderen Sichtweisen zu prüfen. Sie prägen meine Arbeit mit der konkreten Situation, die vor uns liegt.

Fragen, an denen ich weiterarbeite.

Sympoiesia

Wie können Organisationen KI-gestützte Arbeit mit dem menschlichen Urteilsvermögen, der Zusammenarbeit und dem Lernen verbinden, die es dafür braucht?

Ich entwickle Sympoiesia aus meiner Arbeit mit Kunden und bestehenden Ansätzen der Organisationsentwicklung. Das Modell verbindet Wertschöpfung, Menschen und Technologie. Den zusammengeführten Ansatz habe ich noch nicht mit Kunden erprobt.

2Morrow Lab

Meine Partnerin und ich entwickeln unser Unternehmen zu 2Morrow Lab weiter. Das junge Vorhaben verbindet KI, Bildung und gesellschaftliche Wirkung. Mit Life-Design-Workshops und KI-Werkzeugen unterstützen wir junge Menschen dabei, sich selbst, ihre Werte und mögliche nächste Schritte zu erkunden.

Ich habe einen interaktiven KI-Assistenten entwickelt, der Selbstreflexion mit unterschiedlichen Zukunftsentwürfen, Einblicken in mögliche Alltagssituationen und Wegen über Studium oder Ausbildung verbindet. Dazu kommt ein Erkundungssystem, das 52 gesellschaftliche Herausforderungen und ihre Teilthemen mit Bildungs- und Berufswegen verknüpft. Die Simulation solcher Wege ist noch in Entwicklung.

Die Jugendlichen nutzen die Werkzeuge in Workshops und Gesprächen. Sie reflektieren und lernen, wie unterschiedliche Bildungs- und Berufswege zusammenhängen. Wir möchten, dass sie Möglichkeiten entdecken, die sie bisher nicht in Betracht gezogen haben, und einen gut begründeten ersten Schritt wählen.

Wir arbeiten daran, junge Menschen, Schulen und Hochschulen mit den Menschen und Organisationen zu verbinden, bei denen sie lernen und arbeiten können.

Diese Ansätze entwickle und erprobe ich weiter.

Mehr über Sympoiesia und das Whitepaper Lass uns sprechen
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